Freitag, 28. Juni 2024 — LIVE

Das alte Rheinland in Farbe

Kino-Hit am Rhein mit einem heiteren Talk im Vorprogramm über die Frage: Rheinland, was ist das?

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Talk mit Hermann Rheindorf und den folgenden "Rheinland Profis":

 

Dr. Katharina Thielen, LVR Institut für Landeskunde & Regionalgeschichte Bonn

Tobias Flessenkemper, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz  

Dr. Martin Stankowski, Journalist, Geschichtenerzähler, Köln

 

Musik: JP Weber, Gitarrist und Entertainer

 

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Willkommen zu einer faszinierenden Rheinreise durch die Geschichte, die über hundert Jahre zurückreicht. Mit den ältesten Filmaufnahmen, die es vom Rhein gibt, zum ersten Mal in einer aufwendig kolorierten Fassung.

Es ist ein fantastisch anmutender Film über den Rhein vor 100 Jahren, der in diesem Frühjahr völlig überraschend die Herzen der Kinobesucher zwischen Köln und Mainz erobert hat. Die aufsehenerregende neue Doku des Kölner Filmemachers Hermann Rheindorf vereint über 800 historische Filmszenen aus der Geschichte des großen Stroms in einen Bilderrausch in Farbe. Für Hermann Rheindorf ist das Rheinlandepos nach den großen Erfolgen von "Das alte Köln in Farbe" und "Köln nach dem Krieg in Farbe" bereits das dritte abendfüllende Projekt mit kolorierten Filmaufnahmen, erneut beeindruckend umgesetzt von seinem Team aus den drei Koloristen Georg v. Kreisler, Rike Schmidt und Peter Dor. Und auch Christian Brückner, einer der renommiertesten deutschsprachigen Sprecher unserer Tage und selbst am Rhein aufgewachsen, ist wieder mit von der Partie. Seine unverwechselbare Stimme veredelt die historischen Aufnahmen aufs Neue zu einem faszinierenden Filmerlebnis.

 

Die historische Filmreise führt uns in den spektakulärsten Abschnitt, den Vater Rhein zu bieten hat: Die rheinischen Metropolen Köln, Bonn, Koblenz, Wiesbaden und Mainz glänzen im Film in alter Pracht.

Dazwischen liegt das romantische Rheintal, eine Landschaft wie im Märchen. Der mächtige Fluss, überragt von der größten Dichte an Ritterburgen weltweit, mit idyllischen Städtchen und mit Weinbergen soweit das Auge reicht. Und erst die Töchter des Rheins, als Werbemotiv die Illusion vom süßen Leben am Rhein schlechthin. An den Ufern des Rheins begegnen wir Fischern mit vollen Netzen, Wäscherinnen mit erstaunlicher Waschkraft, der Rhein ist Schwimmparadies im Sommer und komplett zugefroren ein Wintertraum. Auf dem Fluss treffen sich die alten und neuen Könige des Stroms: Gigantische Holzflöße treiben vorbei an riesigen Raddampfern mit bis zu acht Kähnen im Schlepp. Und mit den über 100 Ausflugsdampfern der KD kommen Millionen Schaulustige schon zur Kaiserzeit hier her. Doch die Ritterburgen wurden keineswegs als Touristenattraktion gebaut, sie bezeugen das Schicksal des Rheinlands als beispielloser Zankapfel der Geschichte. All dies, die Schönheit, das Spektakuläre und die Tragik, wird in den bewegten Bildern wieder lebendig. Die Aufnahmen helfen uns zu verstehen, wie das Rheinland zu dem wurde, was es heute ist.

 

Einlass: 19 Uhr | Vorprogramm: 21 Uhr | Filmstart: mit Einbruch der Dunkelheit

 

Eintritt: 15 € (inkl. VVK-Gebühr)

 

 

 

 

 

Über den Autor Hermann Rheindorf

Über 30 Dokumentationen zur Geschichte Kölns und des Rheinlands hat der Kölner Journalist und Filmemacher Hermann Rheindorf in den vergangenen 20 Jahren veröffentlicht und mit DVDs und Kinoveranstaltungen in der gesamten Region ein großes Publikum erreicht. Für seine Verdienste um die regionale Geschichtserzählung wurde Rheindorf 2019 mit dem Rheinlandtaler des Landschaftsverband Rheinland (LVR) geehrt.

 

Details

Länge 80 Minuten
FSK 0
Genre Dokumentarfilm
Regie Hermann Rheindorf
Kolorierung Georg v. Kreisler
Rike Schmidt
Peter Dor

Trailer

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